Die Versorgung von Zahnimplantaten steht allen Versicherten offen, seitdem die gesetzlichen Krankenkassen im Januar 2005 die Zahlung eines Festzuschusses eingeführt haben. Zahnimplantate gelten als „extrem sicher und haltbar“; Langzeituntersuchungen ergaben, dass 90% der Implantate auch nach 20 Jahren beim Patienten noch vorhanden sind. Bei der Lebensdauer kommt es aber entscheidend auf die Versorgungsqualität (Studien der Versicherer) und damit dem behandelnden Implantologen an:

Während sich jeder Zahnarzt „Implantologe“ oder Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“ ohne entsprechende Ausbildung oder Qualifikation nennen darf, ist der „Master of Oral Medicine in Implantology“, ein international gültiger akademischer Grad (wie Dipl. oder MBA usw.) der von einer Hochschule verliehen wird. Er entspricht nach Einschätzung des leitenden Professors des IMC vom Ausbildungsniveau einem „Fachzahnarzt für Implantologie“ , den es aber nicht in Deutschland, sondern nur im Ausland (Amerika,England usw.) gibt.

Herr Dr. Stefan Smolén blickt die letzten 2 Jahre auf eine Ausbildung an der Semmelweis-Universität in Budapest, der Uniklinik Münster und der Zahnklinik Schloss Schellenstein zurück und ist zudem Vorstandsmitglied & Patientenreferent des Masterverbandes Implantologie Deutschland.

Implantologie